Abenteuer iPhone App – Teil 1
Wo man hingeht hört man von Apps. Ob iPhone, Android oder Palm, es ist immer mehr die Rede von Apps.
Ich habe mich natürlich als iPhone User mit der Entwicklung einer iPhone App befasst und lieferer euch hier einen Eindruck von meinen Erfahrungen.
Ohne Mac geht nix
Wer native Anwendungen für das iPhone entwicklen will, kommt nicht daran vorbei sich einen Mac mit Intel-CPU zuzulegen. Das hat den Grund, das Apple die Entwicklungswerkzeuge nur für OS X zur Verfügung stellt und wohl erst an einer Portierung für andere Systeme arbeiten wird, wenn die Hölle zufriert.
Das ist also der erste Punkt auf eurer Checkliste (sofern du nicht schon einen Intel Mac hast). Ich habe damals auf eBay zurückgegriffen und mir einen niedlichen Mac mini mit 1.66 GHz für rund 350,00 € ersteigert. Langt mir völlig für die Entwicklung und ab und zu mal surfen. Außerdem nimmt ein Mac mini nicht so viel Platz ein, was für mich auch ein ausschlaggebender Punkt war.
Wie gesagt, welchen Mac ihr haben möchtet / euch leisten könnt, ist euch überlassen. Wichtig ist nur Intel-CPU und soweit ich weiß muss Snow Leopard drauf laufen.
Objective-C
Native iPhone Apps werden in Objective-C geschrieben. Die Sprache erweitert C um das Prinzip der Objektorientierung und ist die Hauptprogrammiersprache, mit der du auf dem Mac zu “kämpfen” hast. Wenn du weder Objective-C noch C/C++ kannst, solltest du vor allen anderen Dingen erstmal in diesem Sektor etwas lesen um mehr über ObjC zu erfahren und vor allem, es zu lernen.
Als Developer registrieren und Xcode laden
Punkt 1 unserer Checkliste ist abgehakt, wir haben einen Mac und wollen anfangen zu programmieren. Damit ihr beginnen könnt, fehlt jetzt nur noch die Entwicklungsumgebung und ein Developer-Account bei Apple.
Der Account an sich ist kostenlos. Geht dazu auf http://developer.apple.com/programs/register/ und durchlauft das Prozedere.
Für den Anfang verzichtet auf die kostenpflichtigen Angebote, dazu kommen wir später. Wir wollen erstmal an die Werkzeuge kommen und etwas rumspielen bevor wir an den App Store und das testen von Apps auf dem eigenen iPhone/iPod/iPad gehen.
Wenn du jetzt also registriert und dich im iPhone Dev-Center eingeloggt hast, kannst du endlich das iPhone SDK (aktuell ist Version 3.2) herunterladen. Ich hoffe du hast eine dicke Internetleitung, das SDK wiegt nämlich handliche 2,3 GB.
Während du also wartest bis das SDK geladen ist, kannst du dich schonmal mit der Dokumentation vertraut machen. Das gilt generell, lies die Dokumentation! Zum starten empfehlen sich die “Getting started” Dokumente von Apple.
Xcode geladen, installiert – Dann los
Jetzt haben wir schonmal Alles notwendige zusammen und können mit dem programmieren loslegen. Startet dazu Xcode (liegt unter Macintosh HD/Developer/Applications) es sei denn ihr habt bei der Installation einen anderen Speicherort gewählt.
Xcode begrüßt euch mit einem Startbildschirm, klick auf “Create new project” und schaut euch mal die verfügbaren Vorlagen an. Hier gibt es einiges was Apple euch zum starten mitgibt.
Das war es für den 1. Teil. Bis zum 2. Teil solltet ihr euch die Beispielprojekte von Xcode genauer ansehen, Beispielprojekte bei Apple herunterladen und die Dokumentation etwas studieren.
Für Fragen bin ich jederzeit zu haben und werde diese nach bestem Wissen und Gewissen beantworten